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In regelmäßigen Abständen wird über Bremer Maschinenbau in den monatlichen Fachzeitschriften und in den Wochenzeitschriften über Innovationen und Betriebe mit Bremer Maschinen berichtet. 
 
 Federzinkenleichtgrubber mit 5 Reihen
Für die Mulchsaat und bei wechselnden Bodenverhältnissen wird eine intensiv und verstopfungsfrei arbeitende Maschine verlangt, welche auch bei schweren und steinigen Bodenbedingungen funktioniert. Sie soll leistungsfähig sein- dabei aber mit einem geringem Wartungs- und Kraftaufwand , zudem flach und mitteltief Arbeiten können.  Auf der Agritechnica  2011 in Hannover  hat jetzt Bremer Maschinenbau diesen neuen Federzinkenleichtgrubber mit großem Erfolg vorgestellt. Der neu entwickelte Federzinkenleichtgrubber basiert auf den Erfahrungen der fünfreihigen Bremer Großfederzinkenegge „Intensiv“ und wird für die Stoppelbearbeitung und Saatbettvorbereitung sowie intensives Einarbeiten von Gülle und Ernterückständen eingesetzt.

 

 

 

 

 

 

 

Aufgrund der Zinkengeometrie, welche auch schon bei der Schwergrubberserie  mit großem Erfolg eingesetzt wird, ist ein verbesserter freier Bodenfluss auch bei tieferen Arbeiten gewährleistet. Der Federzinken ist nicht in der bekannten flachen Bauform,  sondern als Quadratstahl verbaut,  um die Belastungen von vorn zu erhöhen und ein seitliches Ausweichen in alle Richtungen zu ermöglichen. Die Federzinken sind auf fünf Reihen mit einem Strichabstand von 130 mm angeordnet. .

 

 

 
C - Zinken zur Erhöhung der Bearbeitungsintensivität (Schutzrechte angemeldet)

Die positiven Eigenschaften der bewährten Standardgrubberzinken und den neuen Erkenntnisse aus der Praxis sind in dem neu entwickelten Bremer C – Grubberzinken vereint. Folgende Verfahren und Merkmale konnten überzeugend gegenüber den marktüblichen Zinken verbessert werden:

-     tiefe Bodenbearbeitung für pflugloser Bestellung durch einen großen Radius im Scharbereich und  einem bogenförmigen C – Grindel

-         gutes Eindringen in den Boden durch Scharanstell – und Scharaustrittswinkel die Position der Spitze zum Grubberstiel

-         hohe Vermischung durch die bogenförmigen öffnenden Leitblechwinkel und senkrecht nach oben frei werfenden Boden- Pflanzengemisch

-         verbesserte Lockerung auch bei nassen Böden durch großen Scharradius und Anstellwinkel

-         hohe Krümelung durch öffnenden Scharbereichswinkel mit größer werdenden Radius

  Kurzscheibenegge mit 4 Scheibenreihen 

   

 

  
 Front- Heckverteiler 
 

   

  Parallockerer mit einreihiger Kurzscheibenegge 

Um gleichzeitig den Untergrund flächig zu lockern und eine flache Bearbeitung an der Oberfläche zu ermöglichen wurde von Bremer Maschinenbau der Parall mit einem Scheibensegment aus der bewährten Kurzscheibenegge aufgebaut. Der Untergrundlockerer mit der seitlich bogenförmigen Form ermöglicht den Boden in der Tiefe zwischen 25 – 60 cm zu lockern, jedoch die Oberfläche nicht zu durchwühlen damit der angebaute Scheibennachläufer die Oberfläche zwischen 5 – 10 cm ohne Anstauungen durch Dämme und Kluten bearbeiten kann. Durch den einreihigen Scheibennachläufer mit gefederten auf Untergriff gestellten Scheiben ist die Baulänge des gesamten Gerätes gering gehalten und kann im Dreipunktanbau gefahren werden.

Als Zusatz kann der Parallockerer zusätzlich als Spurlockerer eingesetzt werden, hierbei wird die Spur unterfahren damit das Scharblatt neben der Spur, jedoch das Lockerungsschar in der Spur liegt. Die Klutenbildung bei trockenem und harten Boden an der Oberfläche wird deutlich reduziert, eine breite Lockerung

 
  Frontscheibenegge zur Vorarbeit für die Zerschneidung und Vermischung

Lange und hohe Pflanzenrückstände sind für Schwergrubber oder Zinkenkombinationen ein Problem bei der Vermischung und Verteilung. Auch die Verstopfungsanfälligkeit ist deutlich höher vom Zinken als bei rotierenden Arbeitswerkzeugen wie Scheiben. Eine kostengünstige und einfache Lösung bietet Bremer Maschinenbau mit dem einreihigen Scheibenvorsatz Dicsrunner, welcher in die Fronthydraulik des Schleppers flach arbeitet und Pflanzen zerschneidet mit Boden vermischt und verteilt damit der im Heckanbau arbeitende Grubber deutlich bessere Arbeitsergebnisse hinterlässt.

Die gezackten Scheiben mit einem Durchmesser von 56 cm sind jeweils einzeln gefedert auf einem Balken montiert um die Baulänge nach vorn extrem kurz zu halten. Die Arbeitstiefe beträgt zwischen 5 bis 15 cm. Durch den Schlepperoberlenker kann zudem der Untergriff der Scheibenreihe aktiv oder passiv verstellt werden. Der Seitenauswurf wird durch verstellbare Seitenprallbleche begrenzt. Optional wird der Discrunner für den Anbau hinter dem Schlepper mit zusätzlichen Hubgerüst zur Aufnahme von Folgegeräten angeboten. Dadurch wird die Kombinationsmöglichkeit mit dem Dicrunner zu anderen Maschinen wie z.B. Untergrundlockerer, Kurz/Drillkombinationen noch verbessert.

 
  Polygonringwalze mit zwei Ringdurchmesser

Zur Saatbettvorbereitung wird eine gute Einebnung, Krümelung bei guter Rückverfestigung auf unterschiedlichste Böden gewünscht. Um diese Aufgabe mit den Polygonringwalzen bei wechselnde Böden noch zu verbessern, sowie die Einstellungen den Bodenverhältnissen anzupassen werden jetzt bei Bremer Maschinenbau auf Wunsch bei den doppelreihigen Polygonringwalzen zwei verschiedenen Ringdurchmesser eingebaut. Die vorderen Ringwellen werden mit kleineren Durchmesser ausgerüstet um eine hohe  Umfangsgeschwindigkeit zu ermöglichen und somit eine intensive Zerkleinerung von Kluten zu erzielen, die Ringwelle zum Schlepper hin, werden mit einen größeren Ringdurchmesser montiert, um die Tragfähigkeit der Frontpolygonringwalzen und die Arbeitsgeschwindigkeit zu erhöhen. Zudem werden durch die unterschiedlichen Ringdurchmesser , ähnlich eines zwei Stufen Packerringes, der Boden in zwei Stufen verfestigt. Dieser Stufendruck kann mit dem Verstellen des Schlepperoberlenkers zusätzlich angepast werden.

 
  Schwergrubber für sicheren Straßentransport Modell "Quatre"

Für Schlepper ab einer 90 kW Leistung ist die Schwergrubberserie Quatre von Bremer Maschinenbau konzipiert. Das Modell ist in einer Arbeitsbreite von 4 ,00 Meter in einer starren sowie klappbaren Ausführung erhältlich. Die besondere Kompaktklappung erreicht eine Transportbreite von 2,40 Meter und ermöglicht somit auch für beengte Regionen oder häufigen Stadtverkehr einen sicheren Straßentransport, aufgrund seiner Kompaktheit so ausgelegt, dass er in der eingeklappten Bauweise, die Schlepperspur abdeckend arbeiten kann, da der Grubber nicht breiter als der Schlepper gebaut ist.

Je nach Bodenverhältnissen und Anforderungen stehen verschiedene Zinkenformen und Scharvarianten zur Auswahl. Der dreibalkige Bremer Anbauschwergrubber ist mit 17 Zinken und einem 23 cm Strichabstand oder mit 13 Zinken und einem 30 cm Strichabstand ausgestattet und dadurch besonders leichtzügig. Für die Einebnung der Bodenoberfläche werden die bewährten Blattfederzustreichzinken oder gezackte Zustreichscheiben eingesetzt. Zur Tiefenführung, Rückverfestigung und um Kluten  zu zerkleinern stehen verschiedene quer und längs zur Fahrtrichtung arbeitende Packerwalzen aus dem Bremer Programm zur Auswahl. 
 
  Transportwagen für Rodungsfräse

Eine außergewöhnliche Neuentwicklung zum Transport schwerer Rodungsfräsen für den Straßentransport wurde auf Kundenwunsch von der Firma Bremer Maschinenbau verwirklicht. Durch den überbetrieblichen Einsatz und damit den Transport der 5 Tonnen schweren Rodungsfräse, mussten ca alle 1000 Betriebsstunden die Schlepperreifen überprüft und erneuert werden. Nun wird die Rodungsfräse für den Straßentransport auf einen eigenen Transportwagen mit lenkbaren Rädern abgesetzt, mit 2 Spannketten und 2 Oberlenker an dem Transportwagen  verbunden. Die Rodungsfräse bleibt mit der Schlepperdreipunkt verbunden und muß nicht abgekuppelt werden. Das Umrüsten von Transport – in Arbeitsstellung der Fräse erfordert nur wenige Minuten und ist durch zusätzliche Einfahrführungen praxisnah und einfach  zu handhaben. Durch die positiven Rückmeldungen des Auftraggebers und vieler Interessen anderer Forstbetriebe, wird dieser  Transportwagen voraussichtlich ab Mitte 2010 erhältlich sein.

 
  Weitere Produktneuheiten

Jährlich werden bei Bremer Maschinenbau zahlreiche Neuentwicklungen realisiert. Hierzu zählen andere Werkzeugfolgenkombinationen, komplett neue Maschineneinheiten und Veränderungen in den Werkzeugen. 

 

 

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